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Winterliche Betonarbeiten bei -20 °C – Dieses Begleitheizungs-System reicht völlig aus

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Updatezeit: 2026-10-09 16:13:16
Beim Betonieren bei winterlichen -20 °C ist die größte Sorge das Erfrieren des Betons: unzureichende Festigkeitsentwicklung, Rissbildung und Oberflächenabplatzungen. Die Kosten für eine Nacharbeit übersteigen die Kosten für eine fachgerechte Beheizung bei Weitem.
Die gute Nachricht: Bauen ist durchaus möglich. Der Schlüssel liegt in der richtigen Wärmequelle, einer konsequenten Temperaturregelung und einer zuverlässigen Wärmedämmung.

1. Verlegung des Begleitheizungskabels

  • (1) Schlangenförmig an der Außenseite der Schalung verlegen, mit einem Abstand von 15–25 cm, befestigt mit Aluminium-Klebeband.
  • (2) Alternativ durch die Zwischenräume der Bewehrungsstäbe führen – scharfe Kanten dabei unbedingt vermeiden.
  • (3) Nach dem Betonieren können die Heizkabel auch auf der Oberfläche verlegt und mit Isoliermatten abgedeckt werden.

2. Wärmedämmung ist unverzichtbar

Begleitheizungskabel erzeugen Wärme, aber ohne Dämmung ist das reine Energieverschwendung. Bringen Sie extrudierte Polystyrolplatten (XPS) oder Isoliermatten an der Außenseite der Schalung an und verschließen Sie alle Ecken und Fugen sorgfältig.

3. Temperaturregelung ist Pflicht

  • Jeden Stromkreis mit einem Thermostat ausstatten, eingestellt auf 10–20 °C.
  • Temperaturfühler im Beton einbetten.
  • Fehlerstromschutzschalter (RCD) im Verteilerkasten installieren.
  • Zonenweise und kreisweise Steuerung verwenden.

4. Besonderheiten bei -20 °C

  • (1) Die Heizleistung gegenüber den Anforderungen bei Normaltemperatur um ca. 30 % erhöhen.
  • (2) Sicherstellen, dass der Beton mit einer Temperatur von ≥ 5 °C in die Schalung eingebracht wird.
  • (3) Während der Nachbehandlungszeit die Stromversorgung nicht unterbrechen – idealerweise ein Doppelkreis-Reservesystem verwenden.
  • (4) Beim Ausschalen große Temperaturunterschiede vermeiden.